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Referenzen

20 Jahre Erfahrung als Schreiner und in der Architektur. Projekte von 1000€ bis 20Mio.€ - Jobbeschreibungen von Kreation über Entwurf, Kontruktion bis Bauleitung - Positionen von Solo-selbstständig bis Teamleitung.

Es ist einiges zusammengekommen. Hier meine Lieblingsprojekte:

Schreibtisch/ Soundcrafter

Ein absolutes Lieblingsstück! Wie Batman oder Superman eine wahre und eine verborgene Identität. Doch welche ist die verborgene? Bruce Wayne verwandelt sich in Batman, wohingegen sich Clark Kent in Superman verwandelt.
Jedenfalls arbeite ich gefühlt daran schneller, damit ich das Piano darunter öffnen und loslegen kann! 
Ausgeführt in Eiche Massiv auf einem selbstegeschweißten (!!!), demontierbaren Gestell aus vierkant Stahlrohren. Love it!

Fassade Sonnenschutz

Fenster in West-Fassaden lassen an Sommerabenden durch die tief stehende, aber noch starke Sonne zu viel Wärme in Form von Licht ins Haus.

Rolläden sind okay, doch so charmant wie ein Kellerfenster. Ein Gewebe aus Glasfaser und PVC mit einem Öffnungsanteil von 1% fängt die Wärme ab, bevor sie ins Gebäude kann und man kann sogar noch aus dem Fenster sehen.

Hier musste ich eine Speziallösung bauen, da in der Fassade nicht genug Platz für die Kästen der üblichen Anbieter war. 
Ich konnte den Abstand zwischen Fenster und Sonnenschutz so stark reduzieren, dass wir auf Führungsschienen verzichten konnten.

So haben wir eine bessere Lösung für einen Bruchteil der Kosten hergestellt. Gut gelaufen.

Konstruktion/ Messebau

Dass Messebau ein wildes Tätigkeitsfeld ist, war mir klar, doch nicht WIE wild! Als Konstrukteur und Architekt pendelte ich zwischen Projektleitung, Fachplanern und Werkstatt, versorgte alle Beteiligten mit Infos und Aufgaben, behielt den Überblick und die Fäden in der Hand.

Die Erkenntnis, dass nach der Abnahme eines Projektes, in dem man 9000m² Messehalle mit Stahl, Alu, Holz, Stoff, Licht und Klang in eine futuristische, extraterrestrische Szene verwandelt hat, nicht eine Auszeichnung auf Mich wartet, sondern einfach nur das nächste Projekt, war... ernüchternd und hoch motivierend!

Draculas Medienschrank

Morbider Humor und solides Handwerk haben den Entwurf "ein bisschen" ekalieren lassen. Ich war noch in der Schreiner-Ausbildung und wollte eigentlich nur mal Schwarz hochglanz lackieren üben, weil mir jemand gesagt hatte, das sei sehr schwierig und unter den Lackaufgaben neben Rot-Hochglanz (keine Ahnung warum) der Endgegner. Ich fand dann aber nur eine Probeplatte lackieren zu langweilig und so nahm das seinen Lauf. 
Der Schrank hat bisher aufgrund des Designs, aber auch der Intarsien in Massivholz für sehr viel Aufmerksamkeit und Verwunderung gesorgt. Normalerweise werden Einlegearbeiten zwischen 2 Furnieren erzeugt, die man mit dem Messer bearbeitet. Ein Furnier in Massivholz muss aber zuerst ausgeräumt werden. Ich hatte jedoch privat zugriff auf einen CO²-Laser und habe die Buchstaben graviert und ausgelasert.
DRACU-LASER, ACTIVATE!

Heizungsabdeckung

Die Schwiegermama hat sich eine neue, funktionierende Heizungsabdeckung gewünscht. Die Bisherige waren Kästen, die die Durchlüftung der Heizung blockiert haben.

Die neue Abdeckung sieht nicht nur schick aus und funktioniert... Sie hat sich auch noch seeeehr darüber gefreut. Was will man mehr?

Sanierung/ Theke Cafe Klatsch

Eine besondere Ehre, dieser Institution beim Neustart helfen zu dürfen... mit dem, was man kann.
Ein Bekannter sprach mich an und fragte, ob ich nicht ein bischen helfen könnte, die einen Plan für die Theke des Cafe Klatsch in Wiesbaden zu zeichnen.

Daraus wurde ein Monat Planung und 6 Wochen Vollzeit Baustelle. Es kamen immer weitere Aufgaben hinzu. Nicht mehr schließende Türen, zu lange Türen, Möbel abschleifen, neu lackieren, Sockelleisten, Akustikplanung, Lichtplanung, Bauleitungsaufgaben und Zirkusdompteur!

War chaotisch, hat aber mega spaß gemacht und das Ergebnis spricht für sich.

Antifa ist eben doch Handarbeit (und manchmal Handwerk).

Garderobe

Ist es nicht so, dass wir das, was wir nicht sehen, am interessantesten finden?

Ein Schrank gegen die Langeweile. Ich wollte eine Garderobe bauen, bei der die Sachen nicht einfach an die Wand gehängt werden, sondern ein mindestmaß an Staubschutz haben und wenigsten ein bischen verschwinden, ohne den Eingang mit einem klotzigen Schrank zu verstellen.

Heraus kam dieses kleine Kunstwerk, in dem sich Jacken und Mäntel wie Kinder zu verstecken scheinen und das je nachdem was dort hängt mal leicht, mal schwer anmutet.